Zwölf Tage waren die Container mit über sieben Millionen Schutzmasken für Deutschland und sechs Container mit Schutzausrüstung für Italien unterwegs. Im chinesischen Terminal Xi’an begann die Reise mit dem Zug, zunächst über Kasachstan nach Russland und bis nach Kaliningrad. Hier wurden die Güter auf ein Schiff verladen und bis zum Seehafen Rostock transportiert.
In Rostock wurde die Lieferung von Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand des Güterverkehrs, in Empfang genommen.

Nach der Lieferung ist vor der Lieferung

Dr. Richard Lutz, Chef der Deutschen Bahn, freut sich, dass sie die Bundesregierung im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen können. Gerne stellt die DB der Bundesregierung ihre Expertise und internationalen Logistiknetzwerke zur Verfügung, um bei der Versorgung zu helfen und Schutzartikel umweltfreundlich zu transportieren.
Darüber hinaus plant die DB, die Bundesregierung beim Transport von 50 Millionen Schutzmasken aus China zu unterstützen, die ebenfalls per Zug bis in die Krankenhäuser, Arztpraxen und Altenheime gebracht werden sollen.

Und natürlich werden diese Transporte nicht nur von den Zügen durchgeführt, sondern auch von den unermüdlichen Lokführern, Rangierbegleitern und Disponenten, ohne die ein solches Unterfangen nicht möglich wäre.

Teamwork makes the dream work

Beim Transport von Gütern setzt die Bahn auch bei der Eurasischen Eisenbahnbrücke auf den kombinierten Verkehr. Güterzüge, Schiffe und LKWs für die Auslieferung zum Endziel stellen sicher, dass jeweils das effizienteste Transportmittel für den zu bewältigenden Streckenabschnitt genutzt wird. So erfolgt die komplette Tür-zu-Tür-Lieferung der Güter, einschließlich Verpackung, Verzollung und Dokumentation aus einer Hand.
Ein weiterer Vorteil des Schienentransports im Vergleich mit der Luftfracht: Er ist kostengünstiger und deutlich klimafreundlicher – allein der CO2-Ausstoß ist zehnmal geringer.