Berlin, 07.01.2021. Der Europäische Rat hatte im Dezember abgestimmt und 2021 zum „Jahr der Schiene“ erklärt. Damit soll insbesondere der Personen- und Güterverkehr auf der Schiene unterstützt und in den sichtbar gemacht werden.
Die Schiene als sicherer, nachhaltiger und innovativer Verkehrsträger ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Verkehrswende, sondern europaweit auch ein Instrument des sozialen und kulturellen Zusammenhalts.
Darüber hinaus hat sich der Bahnverkehr über das Jahr 2020 als krisenfest und systemrelevant bewiesen, für ihre Kundinnen und Kunden wie auch für die Mitarbeitenden verschiedener Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Die Wahl der Schiene zum EU-Themenjahr ist also nicht nur eine Auszeichnung für das System Bahn, sondern auch für alle Angestellten.

Was genau ist ein europäisches Themenjahr?

Seit 1982 ruft die EU regelmäßig Europäische Themenjahre aus. Sinn und Zweck dieser Jahre ist, für Themen zu sensibilisieren und Diskussionen anzustoßen. Gleichzeitig sendet die EU mit der Wahl des Themas ein Signal an die Regierungen der einzelnen Länder. Darüber hinaus werden Finanzmittel für Projekte und Programme – sowohl regional wie auch grenzüberschreitend – bereitgestellt.

Und für das „Jahr der Schiene“?

Auch in diesem Jahr sollen Entwicklungen speziell im Bereich der Schiene angestoßen werden. Neben der Förderung verschiedener Kulturprojekte und Kampagnen wird auch die Forschung unterstützt.
Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist der Ausbau des europäischen Schienennetzes. Hierfür muss insbesondere der Ausbau des Schienennetzes in den Grenzgebieten gefördert werden.
Darüber hinaus wird erwogen, eine CO2-Kennzeichnung bzw. einen Bahn-Sticker für Lebensmittel und andere Waren einzuführen, um den Güterverkehr zu unterstützen und bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein Bewusstsein zu schaffen.