Jury kürt die besten Bahnhöfe in den Kategorien Alltagsmobilität und Tourismus

Nach Testreisen durch ganz Deutschland hat die Jury ihr Urteil gefällt: Der Hauptbahnhof von Lutherstadt Wittenberg und der Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald gewinnen den Titel Bahnhof des Jahres 2017. Zum 14. Mal in Folge ehrt die Allianz pro Schiene damit die kundenfreundlichsten Bahnhöfe Deutschlands. Der Bahnhofsneubau im sachsen-anhaltischen Wittenberg überzeugte die Jury in der Kategorie „Alltagsmobilität“ mit seiner „Offenheit zum Himmel hin und einer Sachlichkeit, die niemals kalt ist“. Auf ihrer Fahrt durch Bayern stießen die Bahnhofstester im hintersten Winkel des Bayerischen Waldes direkt auf der Staatsgrenze zu Tschechien auf den Bahnhof Bayerisch Eisenstein: Dieser Überlebende des kalten Krieges begeisterte die Jury „mit einer gelebten europäischen Grenzkultur“ in der Kategorie „Tourismusbahnhof“.

Die Jury des renommierten Wettbewerbs besteht aus Vertretern des Fahrgastverbandes Pro Bahn, dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem ACE Auto Club Europa, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Allianz pro Schiene. Um touristische Qualitäten der Bahnhöfe zu bewerten, reisen außerdem Verkehrsexperten des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) und der Kooperation „Fahrtziel Natur“ mit.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Allianz pro Schiene und  das Video zum Bahnhof des Jahres 2017.

Foto: Allianz pro Schiene / Stephan Röhl