Der Wettbewerb „Bahn Azubis gegen Hass und Gewalt“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum mit einer großen virtuellen Preisverleihung.

Ziel des Wettbewerbes ist, Initiativen und Projekte auszuzeichnen, die sich für Offenheit und Zivilcourage einsetzen. Auf diese Art werden die Azubis der Deutschen Bahn früh an die Werte und Prinzipien des Unternehmens herangeführt. Insgesamt sind in den vergangenen 20 Jahren 1.500 Projekte von etwa 13.000 Azubis aus ganz Deutschland realisiert worden.
Auch bei der diesjährigen Preisverleihung zeigten sich Dr. Richard Lutz, DB-Chef und Schirmherr des Wettbewerbes, Martin Seiler (DB-Personalvorstand und Projektausrichter) sowie Dr. Sigrid Nikutta, DB-Vorstand Güterverkehr und Vorstandsvorsitzende DB Cargo AG, sehr angetan von dem Engagement und dem Ideenreichtum der Auszubildenden.

And the winner is …

In diesem Jahr wurden insgesamt über 70 Projekten und Initiativen von etwa 500 Azubis eingereicht.
Der erste Platz geht an ein Team aus angehenden Industrieelektrikern der Berliner S-Bahn. Zum Welt-Aids-Tag veranstalteten sie unter dem Motto „Ringbahn trägt Schleife“ gemeinsam mit der Berliner Aids-Hilfe e. V. eine bunte Infoveranstaltung am Bahnhof Ostkreuz. Hier wurde über den Stand der Forschung sowie die Wichtigkeit des Testens informiert und zusätzlich Spenden gesammelt.
Durch eine Verkaufs- und Informationsaktion haben „Die guten Jungs von der Tour de Ruhr“, Auszubildende im Bereich Elektroniker für Betriebstechnik, Geld für ein SOS Kinderdorf in Dortmund, verschiedene Bahnhofsmissionen und einen Eisennbahn-Waisenhort gesammelt. Für dieses Engagement wurde ihnen die Silbermedaille verliehen.
Den dritten Platz verdiente sich der Projektfilm „Grenzenlos“. Unter dem Motto „Menschen verbinden – Distanzen überwinden“ werben die Kaufleute für Verkehrsservice für einen respektvollen Umgang zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft.

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Zusätzlich zum Jubiläum: zwei Sonderpreise

Anlässlich des Jubiläums sind zusätzlich noch zwei Preise vergeben worden, auf welche sich auch Projekte aus den vergangenen zwanzig Jahren bewerben konnten.
Dazu gehörte der Publikumspreis der EVG und der Nachhaltigkeitspreis der DBplus-Partner. Der Publikumspreis ging an den „IC Kunterbunt“ – hier wurde in Zug zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gestaltet. Der Nachhaltigkeitspreis ging an das Projekt „Ein Haus für die ohne Haus“, welches in Zusammenarbeit mit Little Homes e. V. eine mobile Unterkunft für Obdachlose gestaltete.