Von Reinigungstrupps und Fertigungsmeistern: So werden Züge sauber und sicher gehalten

„Bitte nicht in den hinteren Wagen einsteigen“, werden die Fahrgäste auf Gleis 5 bei der Einfahrt des Doppelzugs gewarnt. Für den hinteren Zugteil ist ein Wartungsintervall erreicht und deshalb wird er abgekoppelt und für die Rangierfahrt in Richtung Werkstatt fertiggemacht. Ein ganz normales Szenario in Deutschlands Eisenbahnalltag.

Doch bevor es auf den Prüfstand geht, erstmal Reine machen

Böden, Haltestangen und Fenster werden täglich geputzt. Vier Leute sind vier Stunden mit einem 67-Meter-Zug mit vier Waggons beschäftigt. Alle 48 Tage erfolgt als „Frühjahrsputz“ eine intensive Hauptreinigung. Natürlich darf auch die Reinigung des „stillen Örtchens“ nicht fehlen. Dafür werden täglich die Frischwassertanks neu gefüllt und die Abwassertanks mithilfe von Vakuum-Schläuchen geleert. Eben ganz normaler Instandhaltungsalltag.
Und damit es am Ende nicht heißt „Innen hui, außen pfui“, werden die Züge alle zwei Wochen durch die Außenwaschanlage geschickt, wo sie mit gewaltigen Bürsten auf Hochglanz gebracht werden.

Am Ende soll es nicht nur sauber, sondern sicher sein

Um das zu gewährleisten, sind regelmäßige Wartungen der Züge unabdingbar. Nicht umsonst sind zwei Drittel aller Arbeiten in der Werkstatthalle plan- und turnusmäßige Überprüfungen. Etwa ein Drittel der Reparaturen wird durch Defekte verursacht.
Nach 17.000 Kilometern Laufleistung ist planmäßig die sogenannte „Nachschau“ mit einer reinen Sichtprüfung dran, die etwa zwei Stunden dauert. Nach 33.000 Kilometern ist die „Erste Frist“ fällig. Dabei werden Verschleißteile wie Bremsbeläge oder die Klimaanlage geprüft und bei Bedarf repariert. Das wiederholt sich im Wechsel so lange, bis der Zug 1,65 Millionen Kilometer auf dem Buckel hat oder acht Jahre alt wird. Dann geht es zur großen Revision.

Ihr Putzteufel-Herz schlägt beim Lesen dieser Zeilen höher?

Dann schauen Sie am besten gleich mal auf unserer SchienenJobs-Stellenbörse vorbei und geben Sie als Suchbegriff „Fahrzeugreinigung“ oder „Fahrzeugreiniger“ ein. Aber nicht nur die Züge müssen sauber gehalten werden, denn wer möchte schon gerne in einem schmutzigen Bahnhof auf den Zug warten? Unter dem Schlagwort „Reinigung“ bietet unsere Stellenbörse viele weitere interessante Jobangebote für Sauberkeitsliebhaber.

Die Werkstatt ist Ihr zweites Zuhause?

Dann helfen wir gerne bei der Wohnungs- ähhhh…Jobsuche. In den Werkstätten finden die verschiedensten Gewerke ein Zuhause: von Mechatronikern über Anlagenmechaniker bis hin zu Fahrzeuglackierern. Natürlich muss das Ganze auch koordiniert und überwacht werden. Diesen Job übernimmt die Werkstattleitung und sorgt so für geordnete Abläufe. Schauen Sie doch mal rein!

Quelle: Rhein-Neckar Zeitung: So werden die Züge der Deutschen Bahn sauber gemacht

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