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Die Allianz pro Schiene vergibt zum zweiten Mal den „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“

Heutzutage sind kreative und innovative Ideen in jedem Lebensbereich gefragt – selbstverständlich auch in der Mobilitätsbranche. Unter dem Stichwort „Mobilität neu denken“ ruft die Allianz pro Schiene nun bereits zum zweiten Mal Frauen aus der Bahnbranche dazu auf, Ideen einzureichen, die für frischen Wind im Bereich Mobilität sorgen. Bis zum 30. Juni 2019 nimmt das Frauennetzwerk der Allianz pro Schiene Vorschläge entgegen, die im Anschluss von einer hochkarätigen Jury beurteilt werden. Spätestens im September werden die glücklichen Gewinnerinnen dann mit dem „Innovationspreis Mobilitätsgestalterin“ ausgezeichnet.

Querdenkerinnen gesucht

Willkommen sind Ideen jeglicher Art – solange sie von Frauen stammen, die in der Bahnbranche arbeiten und das Thema Mobilität aufgreifen. Das können zum Beispiel technische Neuerungen sein, die den Transport modernisieren oder einen Beitrag zum Umweltschutz leisten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Letztes Jahr überzeugte unter anderem das sogenannte „Mobilitätsbudget“, das Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber erhalten, um sich ihren individuellen Mix aus Bus, Bahncard und Carsharing‑Auto zu finanzieren. Einen ganz anderen Ansatz verfolgte eine weitere Gewinnerin: Sie entwickelte eine Methode, um den gesundheitsgefährdenden Schweißrauch abzusaugen. Auch wenn die beiden Ideen nicht unterschiedlicher sein könnten, verbindet sie eins: Innovation. Und genau das ist der Grund dafür, weshalb sie jeweils in den Kategorien „Beste Idee“ und „Arbeitswelt“ siegten.

Dass sich der Wettbewerb ausschließlich an Frauen richtet, ist natürlich kein Zufall. „Jedes Unternehmen und die ganze Branche profitieren von der Vielfalt in den Betrieben und der Vielfalt der Ideen. Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, welchen unverzichtbaren Beitrag Frauen für die Leistungsfähigkeit des Systems Eisenbahn leisten“, erklären die beiden Sprecherinnen des Frauennetzwerkes der Allianz pro Schiene, Carmen Maria Parrino (Abellio Rail Mitteldeutschland) und Alexandra von Oy (Bombardier Transportation). Gleichzeitig rufen sie Frauen aus der Eisenbahnbranche zu mehr Selbstbewusstsein auf, um langfristig für „mehr Diversität in unserer Branche“ zu sorgen.

Die beiden Sprecherinnen sind auch Teil der diesjährigen Jury, die durch Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Verbänden der Bahnbranche komplettiert wird: dem Verband der Bahnindustrie (VDB), Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Verkehrsclub Deutschland (VCD), Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Verband Deutscher Eisenbahningenieure (VDEI), dem Schweizer Verband öffentlicher Verkehr (VöV) sowie der Universität Stuttgart und Allianz pro Schiene.

So einfach geht‘s

Ihren Vorschlag können Sie ganz einfach über das Online‑Formular der Allianz pro Schiene einreichen. Alles, was benötigt wird, sind eine kurze Beschreibung Ihrer Innovation und Hintergrundinformationen zu Ihrer Person. Übrigens: Falls Sie jemanden mit einer bahnbrechenden Idee kennen, dann dürfen Sie diese Person auch gerne vorschlagen. Viel Erfolg!

Quelle: „Kreative Mobilitätsgestalterin gesucht: Wettbewerb der Allianz pro Schiene geht in die zweite Runde.“ – Allianz pro Schiene e. V.

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